5. Teil Kartoffelprojekt der Klassen 1B, 2B und 2C

Montag, 11. Juni 2018 (Primarstufe P2 b)

Montag, 11.Juni 2018

5      Beetpflege/ Bodenlebewesen

Am Morgen blieb das Wetter zu unserer Freude trocken. Über Mittag hat dann leichter Regen eingesetzt. Wir waren erstaunt, dass das Unkraut nicht mehr gewachsen ist. Leider sind auch unsere Kartoffelpflanzen in den letzten beiden Wochen nur wenig gewachsen.

Julia Strunz zeigte uns in einem Eimer verschiedene Stadien des Kartoffelkäfers. Diese hatte sie in den Beeten der 3. Klasse abgelesen. Es waren ausgewachsene Käfer dabei, Larven in verschiedenen Stadien und mehrere Blätter mit orangen Eiern, die auf der Unterseite klebten. Letzte Woche hatte am Dienstag eine 3. Klass-Lehrerin in allen Beeten bereits viele Schädling eingesammelt und am Mittwoch fand auch Julia Strunz noch eine Ansammlung von diesen ungeliebten Kartoffelkäfern.

Wir erhielten den Auftrag, alle Pflanzen auf Kartoffelkäfer abzusuchen. Die Fressspuren, die er hinterlassen hatte, waren bei einigen Pflanzen sehr deutlich zu sehen. Die Gruppe Jaguare fand auch dieses Mal nur wenige Spuren des Käfers. Nur auf wenigen Blättern fanden sie Eier. Die zweite Gruppe (Tiger) hatte hingegen viel mehr zu tun. Es gab Blätter mit Eiern und an mehreren Pflanzen Larven in unterschiedlichen Grössen. Es war faszinierend zu sehen, wie gut die Kinder sogar aus Distanz diesen unliebsamen Schädling entdeckten.

Danach mussten wir rund um unsere Kartoffelpflanzen die Erde mit der Harke auflockern. Unerwünschtes Unkraut oder Pflanzen wurden mitsamt den Wurzeln ausgerissen.

Anschliessend mussten die Kinder Kompost bei den Pflanzen anhäufen.

Julia Strunz zeigte den Kindern vor, wie man eine Giesskanne schnell im Brunnen füllen kann und wie man richtig giesst. Viele Kinder giessen die Pflanzen von zu weit oben und lassen das Wasser nicht versickern. Dadurch entstehen teilweise auf den Wegen zwischen den Beeten kleinere Überschwemmungen.

Julia Strunz hat letzte Woche in einer Tonne Brennnesseljauche angesetzt. Diese hat sie dem Giesswasser hinzugefügt. Dies hat die Wirkung eines Düngers.

In den verbleibenden zwei Wochen hoffen wir, dass unsere Pflanzen noch um einiges in die Höhe wachsen werden. Bei optimalen Bedingungen können aus einer Mutterknolle bis zu zehn junge Kartoffeln wachsen.

Interessant war, dass die Kartoffelpflanze, die wir am 30. April vom Topf in den Jutesack umgesetzt hatten, gut gewachsen ist und zurzeit sogar blüht. Wir sind gespannt, ob wir auch dort am 25. Juni Frühkartoffeln ernten können.

Die Kinder haben den Auftrag erhalten, in den nächsten Wochen regelmässig bei unseren Kartoffel-pflanzen vorbeizuschauen und zu giessen. Sollten sie weitere Kartoffelkäfer entdecken, können diese in einen bereitgestellten Eimer gelegt werden. Wichtig ist dabei, dass man den Eimer zuschliesst, da die Kartoffelkäfer ansonsten davonfliegen könnten.