3. Teil Kartoffelprojekt der Klassen 1B, 2B und 2C

Montag, 14. Mai 2018 (Primarstufe P2 b)

Montag, 30. Arpil 2018

3      Beetpflege                           

In der Nacht zuvor hatte es leicht geregnet. Nachdem es vorher längere Zeit sehr trocken und heiss gewesen war, waren wir darüber sehr froh. Denn heute stand die Beetpflege auf dem   Programm. Heute mussten wir unsere beiden Töpfe aus dem Klassenzimmer mit in den Garten bringen. Julia Strunz wollte sich ein Bild machen, wie sich die Pflanze im Klassenzimmer entwickelt hat. Zudem mussten wir die Mutterknollen, die wir am 26. März gesetzt hatten, in einen Jutesack umpflanzen. Unsere Kartoffelpflanzen hatten ihre ganze Energie dafür eingesetzt, in die Höhe zu wachsen. Beim Umtopfen stellten wir fest, dass sich unterirdisch gar nichts getan hat. Sogar die Mutterknollen haben sich aufgelöst. Mit Skepsis haben wir die dünnen und filigranen Pflanzen in den mit Erde gefüllten Jutesack gesetzt. Dazu kam noch eine ganze Kartoffel mit Trieben. Oben wurde eine Schicht Heu verteilt, damit die Feuchtigkeit nicht so schnell verdunstet.

Bei den anderen beiden Klassen haben sich in den Töpfen im Klassenzimmer gar schon kleine Kartoffeln gebildet oder zumindest war die Mutterknolle noch sichtbar. Woran das genau gelegen hat, war nicht vollumfänglich zu erklären.

In unseren Beeten herrschte Wildwuchs. Unsere Kartoffelpflänzchen, die mit der Pflanze vom Klassenzimmer nur wenig gemeinsam hatten, waren im dichten Grün kaum zu erkennen. Nach längerem Suchen konnten dann aber alle Kinder ihre drei Pflanzen ausfindig machen. Offensichtlich haben diese Pflanzen ihre Energie in das unterirdische Wachstum gesteckt. Nun galt es, mithilfe einer Harke, das meiste der anderen Pflanzen (Ringelblumen, Gras, Beeren, Unkraut …) mitsamt den Wurzeln auszureissen und in den Komposteimer zu legen.

Schon bald zeigte sich ein komplett anderes Bild. Die Kinder mussten die Pflanzen noch giessen und durften ein paar der Ringelblumen mit nach Hause nehmen.