2. Teil Kartoffelprojekt der Klassen 1B, 2B und 2C

Montag, 14. Mai 2018 (Primarstufe P2 b)

Montag, 26. März 2018

Kartoffeln setzen

2   Kartoffeln rein, Geschichte der Kartoffel, Kartoffelexperimente

Heute Morgen blieb das Wetter wider Erwarten trocken und die Temperaturen blieben im Plusbereich und so konnte jedes Kind seine drei Kartoffeln in die Erde pflanzen.

Bevor es aber soweit war, hat Julia Strunz den Kindern noch erklärt, dass die Kartoffel ihren Ursprung in Südamerika hat und wie sie nach Europa kam.

Danach durfte sich jedes Kind ein kleines Beet aussuchen und dieses wurde sogleich mit seinem Namensstecker versehen.

Anschliessend mussten die Kinder jeweils drei Löcher graben, die zueinander in einem Dreieck angeordnet sind. Ein Loch musste ungefähr die Tiefe einer Hand haben (ca. 10cm). Als Mutterknolle durften die Kinder eine Kartoffel der Sorte Erica und zwei der Sorte Charlotte setzen. Diese hatten zuvor bereits mehrere Triebe (Augen) gebildet. Es musste sorgfältig darauf geachtet werden, dass die Kartoffeln mit den Trieben nach oben ins Loch gelegt wurden. Bevor die Löcher wieder sorgfältig zugeschüttet wurden, musste eine Handvoll Steinmehl darüber gestreut werden. Das soll das Faulen der Kartoffeln verhindern. Am Schluss kam auf das fertig zugeschüttete Beet, genau oberhalb der drei gepflanzten Kartoffeln, eine Handvoll Hanfstreu.

Mit der einen Gruppe hat Julia Strunz im Schulgarten zwei Experimente gestartet. Dafür wurde von beiden Sorten je eine Kartoffel benötigt. Die eine Kartoffel wurde geviertelt, wobei es wichtig war, dass jedes Teil über einen Trieb verfügt. Danach mussten die Schnittflächen mit Asche eingeschmiert werden. Dies wirkt wie eine Versiegelung. Anschliessend wurden die vier Teile in einen Topf mit Erde gesetzt.

Beim 2. Experiment blieb die Kartoffel ganz und sie wurde in einen Topf mit Stroh und Hanfstreu gesetzt. Wir sind gespannt, ob die Kartoffel genügend Nährstoffe erhält und zu wachsen beginnt. Die Töpfe durften wir im Anschluss zur weiteren Beobachtung in unser Schulzimmer mitnehmen.

Die andere Gruppe pflanzte im Schulgarten Kartoffeln in einem Autoreifen. Die Kartoffel wurde zuvor in sieben Stücke geteilt. Jedes einzelne Stück musste einen Trieb/ein Auge haben. Die Stücke wurden in die Erde gelegt und mit Steinmehl zugedeckt. Danach wurden die Stücke mit Erde zugedeckt und zuletzt verteilten die Kinder noch eine Schicht Kompost auf der Erdoberfläche. In einem Monat wird bei diesem Experiment ein zweiter Reifen oben draufgesetzt und mit weiterer Erde aufgefüllt. Wenn die Wetterbedingungen mitspielen, sollte sichtbar werden, dass auf diese Art die Menge der Kartoffeln um ein Vielfaches grösser wird als beim normalen Anbau.